Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Erinnerungsort Olympia-Attentat: Inhaltliches Konzept

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Yossef Romano mit Tochter (Foto: Privatbesitz)  

Die Biographien der elf israelischen Opfer bilden das zentrale Narrativ des geplanten Erinnerungsortes. Durch den entstehenden Erinnerungsort wird den Opfern ein Gesicht gegeben.

Dargestellt wird das Leben der elf Sportler vor dem Attentat. Dabei wird zum einen deutlich, dass das Attentat Biographien von Menschen zerstört hat, die in ihrer Normalität, in ihren persönlichen Hoffnungen und Plänen, etwas grundsätzlich Humanes repräsentieren, und zum anderen, dass diese Sportler auch ein Abbild der kulturellen Vielfalt der israelischen Gesellschaft darstellen. Wer ihre Biographien kennenlernt, gewinnt somit auch einen Einblick in die Pluralität Israels.

Der Erinnerungsort wird auch den Ablauf des Attentats selbst darstellen und, darüber hinaus, weitere Kontexte einbeziehen, die eng mit den Vorkommnissen des 5./6. Septembers 1972 verbunden sind: die deutsch-israelischen Beziehungen, Grundstrukturen des internationalen Terrorismus, die Nachwirkungen des Attentats, v.a. aber auch die politische Dimension Olympias.

Die ‚heiteren Spiele‘ in München, die der Welt das neue demokratische Deutschland zeigen sollten und das seinen gültigen, bis heute spürbaren Ausdruck in der wegweisenden Architektur von olympischem Dorf und Park fand, waren das Gegenbild zum tödlich-agonalen Angriff der Terroristen.

Das inhaltliche Konzept für den Erinnerungsort München 1972 können sie hier nachlesen:

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Detalliertes inhaltliches Konzept (Stand: August 2013)


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Kurzkonzept DE

 

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Kurzkonzept EN


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© Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit   •   letzte Änderung am: 16.09.2016 14:31