Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Erinnerungsort Olympia-Attentat: Beginn der Bauarbeiten (Juli 2016)

Siegerentwurf des Büros Brückner & Brückner Architekten

 
Vize-Generalkonsul des Staates Israel Jonathan Glick (r.) neben Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle
 

Nun begannen am westlichen Lindenhügel die Bauarbeiten für den Erinnerungsort. Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle machte sich gemeinsam mit dem Vize-Generalkonsul des Staates Israel Jonathan Glick , vor Ort ein Bild von der Baustelle.

Sichtbar ist derzeit eine Baugrube, hier werden Entwässerungsschächte angelegt. Zuvor wurden umfangreiche Baumschutzmaßnahmen durchgeführt, dies betrifft sowohl den Wurzelschutz, wie auch den Schutz von Stämmen und Geäst. Die Baustelle ist abgesichert, der Kolehmainenweg kann aber – auf einer etwas eingeschränkten Fläche – weiterhin genutzt werden.  

 
Bagger  

Bei den Aushubarbeiten kamen die – unschädlichen - Reste einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg zum Vorschein; dies ist ein Beleg dafür, dass der Untergrund in diesem Bereich mit großer Umsicht bearbeitet werden muss. Zudem wurden Fundamentreste entdeckt, die auf eine Bebauung des Ortes im Vorfeld der Olympischen Spiele hinweisen. Das Staatliche Bauamt München II eruierte, dass sich während der Sommerspiele 1972 hier wohl ein Restaurantbetrieb befunden haben soll.

Bis zum Jahresende 2016 werden die Rohbauarbeiten für den Erinnerungsort voraussichtlich abgeschlossen sein, mit einer Fertigstellung des Bauwerkes ist nach momentaner Planung bis zum Frühsommer 2017 zu rechnen.
 
Tafel  
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© Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit   •   letzte Änderung am: 25.07.2016 15:46