Einsichten und Perspektiven. Bayerische Zeitschrift für Politik und Geschichte Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Einsichten und Perspektiven 01/2011

 

 

Inhalt

 

Friedegund Freitag
„Dann könnte Bayern im Süden von Deutschland werden, was Preußen im Norden ist“
Die Wissenschaftspolitik König Maximilians II. von Bayern (1811–1864)

Wenn sich 2011 der Todestag König Ludwigs II. von Bayern zum 125. Mal jährt, wird sich eine Vielzahl von Ausstellungen, Festivitäten und Publikationen mit dem sagenumwobenen „Märchenkönig“ beschäftigen. Angesichts des Ausmaßes, in dem dieser König immer noch die Fantasie der Nachwelt beflügelt, dürften den Veranstaltern ein großer Besucherandrang und den Buchhandlungen hohe Verkaufszahlen beinahe sicher sein. mehr...

Ankündigung
Der Bayerischen Geschichte auf der Spur
Eine 14-teilige Sendereihe in BR-alpha

Wussten Sie, dass Bayern sogar einmal ans Mittelmeer grenzte? Wie lange regierten die Wittelsbacher? Und wie kam Bayern eigentlich zu seinem Ehrentitel „Freistaat“?

 

Robert Sigel
Verunsichernde Orte. Selbstverständnis und Weiterbildung in der Gedenkstättenpädagogik
Buchbesprechung

 

Interview
Ein Gespräch mit Frantisek Cerny

Frantisek Cerny war bis 2001 Botschafter erst der Tschechoslowakei und dann der Tschechischen Republik in Deutschland. Cerny, 1931 in Prag geboren, ist nicht nur – oft auch aktiver – Zeitzeuge der verschiedenen Entwicklungen in der Tschechoslowakei seit den 50er Jahren, er personifiziert auch den kulturellen Reichtum und die geistige Vielfalt, das Neben- und Miteinander von Tschechen und Deutschen im böhmischen Kulturraum. mehr...

 

Neue Publikation der Landeszentrale
Was vom Alten Reich übrig blieb…
Deutungen, Institutionen und Bilder des frühneuzeitlichen Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation im 19. und 20. Jahrhundert

Ist heute noch von Bedeutung, „was vom Alten Reiche übrig blieb“? Soll – abgesehen von Experten oder Geschichtsliebhabern – Menschen des 21. Jahrhunderts interessieren, ob ihre Stadt vor Jahrhunderten Freie Reichsstadt war oder einem geistlichen Territorium angehörte? Wie viele haben überhaupt noch eine Vorstellung dieses 1806 untergegangenen „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“? mehr...

Christoph Huber
Jugendszenen in Deutschland – zwischen Islam und Islamismus
Tagungsbericht

Das Bemühen um Differenzierung und Abwägung, das die Tagung bestimmte, wurde schon in der Begrüßung durch Dr. Michael Borchard, Leiter der Hauptabteilung Politik und Beratung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, deutlich, der darstellte, dass Ängste in Zusammenhang mit „dem“ Islam, die auch auf Unkenntnis basierten, in Europa schon seit Jahrhunderten existierten und dass muslimische Jugendliche auf keinen Fall nur als sicherheitspolitisches Problem Thema der Politik werden dürften. mehr...

Henrike Zentgraf
Memorium Nürnberg

„Endlich stehe ich in dem Saal, in dem der Prozeß stattfinden wird. In dem einmal, Jahrhunderte später, irgendein alter, von einer staunenden Touristenschar umgebener Mann gelangweilt herunterleiern wird: ‚Und jetzt befinden Sie sich in dem historischen Saal, in dem am 20. November des Jahres 1945 der erste Prozeß gegen Kriegsverbrecher eröffnet wurde.“ mehr...

Elke Thiel
Ungarn

Ungarn betrachtet sich als einzigartig in Europa: ein westeuropäisch geprägtes Land mit innerasiatischer Herkunft und einer „einmaligen“ Sprache. Nationen definieren sich gerne über ihre Erfolge. Im Jahr 1896 feierte Ungarn sein eigenes Millennium, die tausendjährige Landnahme. mehr...

 

 

 

 


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