Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Im Fokus: Europa

Das Themenpaket der LZ umfasst Informationen zur Europawahl sowie weitere Publikationen und Veranstaltungen zum Thema.

 

:: Europaplakat ::

 

Fragen an Europa

„Europlakat! EU-Politik verstehen“ wurde von der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und der Europäischen Akademie Bayern konzipiert und soll den Aufbau, die Aufgaben und die Akteure der vier wichtigsten politischen Institutionen der Europäischen Union vermitteln.

Jedes Wandplakat steht zunächst für sich und ist zugleich Teil eines Gesamtüberblicks. Die Gesetzgebung der Europäischen Union kann anhand der vier Einzelplakate und des im Glossar skizzierten Beispiels erläutert werden.

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:: Europapuzzle ::

 

Fragen an Europa

„Was ist eigentlich Europa?“

Mit Fragen wie diesen sehen sich nicht nur Erwachsene, sondern vor allem auch Kinder immer wieder konfrontiert. Mit dem aus 72 Teilen bestehenden Puzzle lässt sich Europa gut nachstellen. Die 43 Staaten sowie 5 Zwergstaaten Europas werden zudem zusammen mit deren Einwohnerzahl aufgelistet, auf der Landkarte selbst werden entsprechend der angegebenen Legende bedeutende Städte der abgebildeten Länder gemäß der Einwohnerzahl farblich hervorgehoben.

Darüber hinaus werden Staaten, die Mitglied der Europäischen Union sowie der Eurozone sind, gekennzeichnet. Das Puzzle eignet sich sowohl zum Einsatz im Unterricht ab der Grundschule als auch zum privaten Gebrauch.

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:: Wandzeitung Südosteuropa::

 

Wandzeitung Bosnien

Länderplakate Teil I: Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien, Montenegro, Kosovo, Albanien, Mazedonien;
Länderplakate Teil II: Ungarn, Rumänien, Moldawien, Griechenland, Bulgarien, Türkei

Die Wandzeitung zu den südosteuropäischen Ländern (Teil I) besteht aus insgesamt acht (Teil I) bzw. sechs (Teil II) Länderplakaten der Größe DIN A3 und liefert Informationen zu dem jeweiligen Land, zur politischen Lage,  zum geschichtlichen Hintergrund und zeigt ihren Weg in die Gegenwart.

Alle Plakate können zu einem großen Plakat kombiniert werden. Eine kurze Lehrerhandreichung bietet darüber hinaus methodische und didaktische Anregungen für die Praxis. Vor allem werden Anregungen zu  erkenntnisleitenden Zusammenhängen zum Thema Migration dargestellt.

Einsetzbar ab Sekundarstufe I aller weiterführenden Schularten.

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:: Hilfe, oder wir kommen - Flüchtlinge in Europa ::

 

Hilfe oder wir kommen

Projekttag für alle weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 9

Zusammen mit der Europäischen Akademie Bayern hat die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit ein Format für alle weiterführenden Schularten zum Thema Flüchtlinge in Europa entwickelt.
Vormittags erarbeiten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung eines Referenten der Europäischen Akademie oder der Landeszentrale die Grundlagen der EU. Die Schülerinnen und Schüler begreifen die Dimensionen des geographischen und politischen Europas, lernen die Institutionen der EU kennen und begegnen aktuellen Zustimmungswerten in den Mitgliedsländern der EU. Weiterhin geht es darum, den Schülerinnen und Schülern die Vielfältigkeit und Bedeutung europäischer Regelungen für den Alltag vor Augen zu führen.

Der zweite Teil des Workshops beschäftigt sich mit den Ursachen von Wanderungsbewegungen sowie mit der Situation von Flüchtlingen in der EU. Durch unterschiedliche methodische Zugänge werden die Grundlagen der europäischen Flüchtlings- und Asylpolitik mit Blick auf die Herkunftsregionen Naher Osten und Afrika vermittelt.

In einem dritten Teil wird die Veranstaltung einem breiteren Publikum geöffnet  und mit Podiumsteilnehmern, über Flüchtlings- und Asylpolitik diskutiert. Dabei wird die Frage gestellt, welche Auswirkungen die am Vormittag erarbeitete Problematik auf die jeweilige Region und die Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler hat und welchen Herausforderungen sich Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft angesichts des steigenden Flüchtlingsstroms gegenüber sehen? Die geladenen Podiumsgäste schildern die Lage aus ihrer Sicht und entwickeln entsprechende Handlungsmöglichkeiten, Asylbewerber und Flüchtlinge stärker in den Alltag vor Ort zu integrieren.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Uta Löhrer (uta.loehrer@stmbw.bayern.de).

 

:: Veranstaltungsreihe "Fragen an Europa" ::

 

Fragen an Europa

Entfremdet vereint?  Das vereinigte Königreich und Europa

Die Veranstaltungsreihe „Fragen an Europa“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Akademie für Politische Bildung Tutzing, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Europäischen Akademie Bayern e.V. sowie der Vertretung der Europäischen Kommission in München.

Wir wollten dabei für europapolitische Herausforderungen und Agenden sensibilisieren und verdeutlichen, inwiefern die Stimme an der Wahlurne europapolitische Entscheidungen mitbeeinflussen kann. Dazu griffen wir in den Einzelveranstaltungen virulente Themen auf und debattierten Sie mit unseren Gästen.

:: Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe ::

 

:: europa.elementar: Methodische Zugänge zum Thema Europa::

 

europa.elementar

 

europa.elementar beinhaltet zwölf unterschiedliche methodische Zugänge zum Thema Europa und ist für den Unterricht aller Schularten der Jahrgangsstufen 4-7 geeignet. 
Neben dem Standardpaket werden in regelmäßigen Abständen zusätzliche Materialien auf dieser Webseite zur Verfügung gestellt.
Aktualisiert: Zusatzpaket 2

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:: Europawahl, einfach erklärt: explainity education project ::

 

 

:: Informationsbroschüre zur Europawahl in Leichter Sprache ::

 

EU_LS

In Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung bietet die LZ ein Infoheft in Leichter Sprache zu den Europawahlen an.

:: Informationsbroschüre in barrierefreiem PDF-Format ::
:: Informationsbroschüre als interaktives E-Paper ::

 

:: Neun Fragen und Antworten zu den Europawahlen ::

 

In dieser Informationsbroschüre zu den Wahlen zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014 beantwortet die LZ kurz und prägnant die wichtigsten Fragen nach Wahlverfahren, Aufgaben und Einfluss des Parlaments, nach der Gründungs- und Entwicklungsgeschichte sowie nach Sinn und Nutzen der EU für die Bürgerinnen und Bürger auch und gerade in Bayern.

:: Informationsbroschüre "Europawahl" als Flipbook ::


 
:: Fortbildungsreise Europa ::  

Foto: Privat

Die Wahlen zum Europäischen Parlament sind ein Ereignis, das im Lehrplan Sozialkunde für Berufsschulen und Berufsfachschulen einen hohen Stellenwert hat. Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit hat deshalb in Kooperation mit der Regierung der Oberpfalz für Lehrkräfte, die das Fach Sozialkunde an beruflichen Schulen in der Oberpfalz unterrichten, eine Fortbildungsreise nach Frankfurt und Straßburg organisiert. Im Rahmen der Fortbildung hatten die Lehrkräfte die Möglichkeit, sich aus erster Hand über europäische Institutionen sowie über die Geschichte der Europäischen Union zu informieren.
Der hinterlegte Bericht enthält u.a. Anregungen für Lehrkräfte, die eine ähnliche Fortbildung/Exkursion planen. Das Programm der Fortbildungsreise finden Sie hier.

 
   
     

:: Aufsatzreihe "Europa vor der Europawahl" ::

 
E&P 1|14








Aufsatz von C. Burkert: Europäische Wanderbewegungen
und Arbeitsmarktintegration
Der deutsche Arbeitsmarkt zieht Menschen an, und zwar vor allem Europäer. Im Jahr 2012 hatte die Bundesrepublik Deutschland einen Wanderungsgewinn von knapp 400.000 Personen zu verzeichnen, davon über zwei Drittel aus der Europäischen Union. Insbesondere mit der EU-Osterweiterung 2004 wuchsen die Ängste vor Armutszuwanderung und Migranten, die einheimischen Arbeitskräften in Deutschland die Jobs wegnehmen könnten.

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1-13

 

 

 

 

Aufsatz von U. Münch: Neue institutionelle Entwicklungen in Europa nach dem Vertrag von Lissabon

Die Entstehungsgeschichte des am 13. Dezember 2007 unterzeichneten und am 1. Dezember 2009 in Kraft getretenen Vertrags von Lissabon, vor allem das Scheitern des ursprünglich geplanten Verfassungsvertrags an den ablehnenden Verfassungsreferenden in Frankreich und den Niederlanden im Frühjahr 2005, führte dazu, dass durch den Vertrag von Lissabon das Europarecht nicht wie vorgesehen auf eine vollständig neue vertragliche Grundlage gestellt wurde.
Vom äußeren Anschein her war der Reformvertrag von Lissabon wieder nur ein Änderungsvertrag, wie bereits seine Vorgänger. In seinem Kerngehalt überführte der Vertrag von Lissabon jedoch fast die gesamte inhaltliche Substanz des Verfassungsvertrags in das bestehende Vertragssystem. Den daraus resultierenden "Neue[n] institutionelle[n] Entwicklungen in Europa nach dem Vertrag von Lissabon" widmet sich der erste Beitrag unserer Aufsatzreihe von Ursula Münch.

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2-13








Aufsatz von R. Sturm: Das Europa der Regionen

Vielfältig sind nicht nur die Regionen Europas in ihrer Geschichte, ihren Sprachen, ihrer Kultur und ihrer staatsrechtlichen Stellung. Vielfältig ist auch die Definition dessen, was eine Region ausmacht. Größe alleine kann kein
Kriterium für eine Region sein. Heutige Wirtschaftsregionen haben andere
Grenzen als historische Regionen, zum Beispiel die Reichskreise. Der zweite Aufsatz unserer Reihe von Roland Sturm über "Das Europa der Regionen" basiert auf dem pragmatischen Ansatz, alle staatsrechtlichen Formen der Dezentralisierung als Ausdruck einer Anerkennung der regionalen Dimension von Politik zu verstehen.

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3-13








Aufsatz von M. Gehler: Die Rationalität der Etappen europäischer Wiedervereinigung 1939-2013

Im dritten Teil unserer Aufsatzreihe im Vorfeld der Europawahl umreißt Michael Gehler "Die Rationalität der Etappen europäischer Wiedervereinigung 1939-2013" von der Westintegration der Bundesrepublik bis zur Zieldimension einer Vereinigung des Kontinents.

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4-13








Aufsatz von H.-J. Veen: Auf dem Weg zu einer europäischen Erinnerungskultur

"Erinnerungskultur" ist ein sehr junger Begriff, der von dem Münchner Historiker Hans Günter Hockerts 2002 in einer sehr weit gefassten und pragmatischen Definition als ein „lockerer Sammelbegriff für die Gesamtheit des nichtspezifisch wissenschaftlichen Gebrauchs der Geschichte für die Öffentlichkeit“ beschrieben wurde. In der Erinnerungskultur geht es also nicht um historisches Wissen oder Geschichtsschreibung als solche, sondern um die Nutzung der Geschichte zu Bildungs- und Erkenntniszwecken in Gesellschaft und Öffentlichkeit. Damit wird die Erinnerungskultur immer auch zu einem Gegenstand der Geschichtspolitik. Hans-Joachim Veen stellt im letzten Teil unserer Reihe die Frage, ob wir uns auch in Bezug auf Europa bereits "Auf dem Weg zu einer europäischen Erinnerungskultur" befinden.

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:: Weitere Publikationen zum Thema ::

 

gehler

Michael Gehlers Gesamtdarstellung zeigt die historischen Hintergründe und größeren Zusammenhänge zwischen den über die Jahrhunderte entwickelten Europa-Ideen und den nach 1945 geschaffenen Institutionen Europas auf.  Dabei wird deutlich, dass sich die historischen Europa-Ideen lange im Spannungsfeld von Vision und Wirklichkeit bewegten und erst durch ihre Verknüpfung mit verbindlichen Institutionen dauerhaft tragfähig werden konnten. In drei umfangreichen Hauptkapiteln spannt der Autor den großen Bogen der Geschichte Europas von der Antike bis in die Gegenwart.

In gut lesbarer und übersichtlich gegliederter Form bietet das Buch eine historische, aktuelle und kritische Gesamtschau sowie umfassende Informationen sowohl zur Geschichte Europas als auch zu seiner Integration und zum politischen System der EU.

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kinderleicht

Das Spiel- und Arbeitsheft "Europa kinderleicht" bietet handlungsorientierte Ansätze zur Erschließung Europas und der EU auch schon durch Kinder: Denn eigentlich ist der europäische Gedanke gar nicht so schwer zu verstehen!

:: leider ist das Heft vergriffen ::

 

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© Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit   •   letzte Änderung am: 28.04.2016 8:10