Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Presse-Archiv

Münchner Merkur, 16.11.2006

Hoffen auf den Gedenkstätten-Topf

ArtikelvorschauNS-Dokuzentrum: Geld vom Bund beantragt - "Unwägbarkeiten"

Für das geplante NS-Dokumentationszentrum am Münchner Königsplatz setzen Stadt und Freistaat weiterhin auf einen finanziellen Beitrag des Bundes. Der Antrag auf Mittel aus der Bundesgedenkstättenförderung sei Ende Oktober fristgerecht eingereicht worden, berichtete Peter März, Direktor der Landeszenteale für politische Bildung, gestern im Hochschulausschuss des Landtags. mehr...

Dachauer Nachrichten, 30.10.2006

Ziel war eine Masse von Nummernträgern

artikelvorschauDie Häftlingsgesellschaft im Konzentrationslager Dachau

Dachau - im Rahmen der wissenschaftlichen Vortragsreihe "Dachau - eine Stadt in ihrer Geschichte" hat der Historiker Dr. Robert Sigel über das soziale Gefüge im Konzentrationslager Dachau referiert. Sigel dürfte Schüler-Generationen bekannt sein. Er ist Lehre am Josef-Effner-Gymnasium. Außerdem ist er Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit im Bereich Gedenkstättenpädagogik. mehr...

Süddeutsche Zeitung, 28./29.10.2006

Bizarre Hierarchien

ArtikelvorschauEffner-Lehrer Robert Sigel über das Konzentrationslager

Der Satz ist in zahlreichen Publikationen zu lesen: "Das Lager Dachau war während der zwölf Jahre seines Bestehens immer ein politisches Lager." (Bayerische Landeszentrale für politische Bildung). Dem differenzierten historischen Bleick hält diese Aussage nur bedingt statt. Das hat der Vortrag "Die Häftlingsgesellschaft des Konzentrationslagers Dachau" des Lehrers am Josef-Effner-Gymnasium, Robert Sigel, gezeigt, den er in der Reihe "Dachau - eine Stadt in ihrer Geschichte" gehalten hat. mehr...

Süddeutsche Zeitung, 09.10.2006

Forschen und erinnern

Die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition verleiht erstmals den Simon-Snopkowski-Preis

Die Gesellschaft zur Förderung jüdischer Kultur und Tradition, seit 1987 auch Veranstalterin der Jüdischen Kulturtage in München, feiert am heutigen Montag im Max-Joseph-Saal der Residenz ihren 25. Geburtstag. Ministerpräsident Edmund Stoiber wird die Festansprache halten, Bürgermeistern Christine Strobl ein Grußwort sprechen. mehr...

Fränkischer Tag, 23.09.2006

Europa war einst nur eine geografische Bezeichnung

Artikel VorschauKULTURTAGE - Monika Franz beleuchtete in ihrem Vortrag die Entstehung einer Identität

Herzogenaurach - Mit einem Volltreffer begannen die Vorträge der Herzogenauracher Kulturtage. Mit Monika Franz von der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in München gastierte eine Referentin, die mit Ihrem Vortrag "Fundamente europäischer Identität" voll zu überzeugen wusste. mehr...

Nordbayerische Nachrichten, 21.09.2006

"Nichts einzigartiges europäisches"

Artikel VorschauThesen aus der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung über Europa

Europa was ist das? Ist unter dem Begriff nun eine geographische, eine politische, eine kulturelle einheit zu verstehen? Diesen Fragen näherte sich am Dienstagabend im Rahmen der Kulturtage die Historikerin Monika Franz. Die Mitarbeiterin der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildung hatt esich für ihren Vortrag im Theaterzelt im Weihersbach den Titel "Fundamente europäischer Identität" gewählt. mehr..

Nürnberger Zeitung, 12.06.2006

Buchvorstellung im Dokumentationszentrum

Ein anderes Stück jüdischer Geschichte

Friedrich Torberg dürfte den meisten Menschen als Schriftsteller und Kishon-Übersetzer bekannt sein. Dass er einer der Spieler war, der im Jahr 1928 mit den Wasserballern von Hagibor Prag die tschechoslowakische Meisterschaft holte, weiß kaum jemand. Dabei ordnete Torberg für sich selbst diesen sportlichen Erfolg ganz weit oben ein: „Es war, glaube ich, der schönste Tag meines Lebens.”

In der Person Torbergs wird das Dilemma beispielhaft deutlich: Juden bringt man mit Kultur und Geist zusammen, nicht mit Sport und gestählten Körpern — und das durchaus zum Leidwesen der Betroffenen. Die neueste Publikation der Landeszentrale für politische Bildung, „Emanzipation durch Muskelkraft. Juden und Sport in Europa”, räumt mit dem gängigen Vorurteil auf, Juden würden nur hinter Büchern sitzen.
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Nordbayerischer Kurier, 02.06.2006

Den "Echos der Zeit" lauschen

Ausstellungsbesucher sollen aus der Geschichte für die Zukunft lernen

Seit 50 Jahren gibt es die Landeszentrale für politische Bildung. Aus diesem Grund entwickelte sie eine Wanderausstellung, die seit gestern in Bayreuth zu sehen ist. Eine Ausstellung, die nicht die Geschichte vor 50 Jahren abbildet, sondern wie die Geschichte der vergangenen 50 Jahre auf die Menschen von heute wirkt. „Echo der Zeit” lautet der passende Titel.

„Das ist interessant!”, ist von Schülern der zehnten Jahrgangsstufe des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums und der neunten Klassen der Alexander-von-Humboldt-Realschule zu hören. „Also, zumindest das meiste. Diese Bilder zum Beispiel”, sagt ein Mädchen und weist auf zwei Aufnahmen mit dem gleichen Inhalt, aber aus unterschiedlichen Zeiten: „Familie heute” und „Familie früher”.
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19. April 2006, Besuch einer Schülergruppe des Lycée Rabelai aus Saint Brienc/Bretagne (F)

Des lycéens de Rabelias en voyage européen en Alsace et en Allemagne

Artikel Lyceens RabelaisDes élèves de classes de 1re ES et de 1re S du lycée Rabelais se sont rendus, du 17 au 22 avril, en Alsace et en Allemagne, à Munich. Accompagnés de leur professeur d'al­lemand, d'histoire-géographie et de sciences économiques et sociales, ils ont visité, notamment, le Parlement européen, à Strasbourg; la Chancellerie de I'État de Bavière, à Munich, où ils ont été recus dans le cadre du 200e anniversaire de la création de cet état, les usines Siemens de matériel ferroviaire, le camp de concentration de Dachau, etc. mehr...

Deggendorfer Zeitung, 19.03.2006

"Wir brauchen mehr politische Bildung"

Ausstellung "Echo der Zeit" an der Fachhochschule nimmt Kernfragen menschlicher Existenz in schwieriger Zeit auf.

Artikel DeggendorfPolitische Bildung ist keine Fachwissenschaft wie Geschichte oder Chemie. Sie ist eine deutsche Spezialität, ein Querschnittsaufgabe, eine Zusammenschau, die helfen soll, Haltungen und Fähigkeiten zu entwickeln. Sie schöpft Kenntnisse ab und bereitet den Boden, damit Menschen kompetent und aktiv öffentliche Ordnungen gestalte, kommunizieren und Maßstäbe setzen können, damit politisches Handeln nicht ins Beliebige und Standpunktlose abgleitet. mehr...

Straubinger Rundschau, 16.03.2006:

Artikel StraubingAusstellung im Gymnasium der Ursulinen-Schulstiftung

Geschichtsbewusstsein wecken.

"Im April vor 60 Jahren - Aspekte der Befreiung zum Kriegsende in Bayern".

"Frieden ist ein hohes, schützenswertes Gut. Dieses Anliegen soll die Herzen der Jugendlichen erreichen", betonte Schulleiter Edmund Speiseder bei der Ausstellungseröffnung "Im April vor 60 Jahren - Aspekte der Befreiung zum Kriegsende in Bayern". Schülerinnen der Klasse 11a hatten auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit und gemeinsam mit acht anderen bayerischen Schulen eine Dokumentation zum Thema Kriegsende erstellt. mehr...

Reichenhaller Tagblatt, 04./05.02.2006

Zwischen Grundgesetz und Globalisierung

Ausstellung im Landratsamt mit Retrospektive auf 50 Jahre Bundesrepublik

Artikel Bad Reichenhall"Opa, jetzt hör mal auf mit deinen Geschichten. Haben wir schon oft gehört." Das Fach Geschichte hat es schwer, ob in der Familie oder in der Schule. Enkel, Eltern und Jugendliche haben meist ganz andere Perspektiven. Während Opa vom Krieg redet, schwärmt der Vater vom ersten Käfer und der Sohn erinnert sich an den ersten Computer im Haus. Die Ausstellung "Echo der Zeit" will hier Abhilfe schaffen. mehr...

 


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