Veranstaltungen der Reihe

27.11.2013:
Die Folgen der Krise

Wie viel Solidarität braucht Europa?

16.01.2014:
Europa auf Wanderschaft
Bedrohung oder Chance?

29.04.2014:
Worüber entscheiden wir bei der Europawahl?

 

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Akademie für Politische Bildung Tutzing

Universität Augsburg

Europäische Kommission - Vertretung München

Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Europäische Akademie Bayern

Seit mehr als vier Jahren befinden sich einige Mitgliedstaaten der Eurozone in scheinbar nicht enden wollenden Finanz- und Wirtschaftskrisen. Trotz einiger Phasen der Beruhigung kommen aus den betroffenen Ländern Griechenland, Portugal, Spanien, aber auch Italien und Irland immer wieder beunruhigende Nachrichten über die derzeitige Wirtschaftslage. Massive Schulden, dümpelndes Wirtschaftswachstum, Reformstau und hohe Jugendarbeitslosigkeit sind dabei Ursachen und Folgen der Krise zugleich. Mit Rettungsprogrammen und Rettungsschirmen versuchen Europas Staatenlenker und Banker die Herausforderungen in den Griff zu bekommen – bis dato mit mäßigem Erfolg.
Und die Probleme werden nicht weniger, denn die so genannte „Euro-Krise“ ist längst keine reine Finanz- oder Wirtschaftskrise einiger Staaten mehr. Die Krise brachte und bringt politische und gesellschaftliche Konsequenzen in den betroffenen Ländern mit sich, aber nicht nur dort: Sie berührt das Projekt der europäischen Einigung an sich und wirft Fragen über die Zukunft der EU und Europas als Ganzem auf.
Welche Lehren ziehen wir aus der Krise? Wie wollen wir in Zukunft nebeneinander oder miteinander eine gemeinsame Politik im Euroraum und der EU gestalten? Wie viel Verantwortung soll bei den einzelnen Mitgliedstaaten liegen, wie viel bei der EU? Was ist der politische „Preis“, den wir für eine gemeinsame Währung und ein gemeinsames Europa zahlen müssen? Oder anders gefragt: Wie viel Solidarität braucht die EU?

In unserer Podiumsveranstaltung diskutieren wir mit Europaparlamentariern und Experten die weitreichenden Folgen der Krise und gehen unter anderem der Frage nach, wie es weiter geht oder gehen sollte mit Europa und welche Konsequenzen sich daraus für die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und der Europäischen Union ergeben.

Programm

18.00 Uhr: Einlass und Getränke

 

19.00 Uhr: Begrüßung und Eröffnung

Prof. Dr. Ursula MÜNCH
Direktorin der Akademie für Politische Bildung Tutzing

Dipl. Jur., Dipl. Pol. Birgit SCHMITZ-LENDERS
Leiterin der Europäischen Akademie Bayern e.V.

Heinrich SCHMIDT
Stellvertretender Landrat des Landkreises Regen

Thomas MÜLLER
Bürgermeister der Gemeinde Bayerisch Eisenstein

Helmut BRUNNER
Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

 

19.15 Uhr: Festvortrag: Ist der Euro noch zu retten?

Prof. Dr. Johann GRAF LAMBSDORFF
Universität Passau

 

20.00 Uhr: Podiumsdiskussion: Wie viel Solidarität braucht die EU?

Helmut BRUNNER
Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Manfred WEBER
Mitglied des Europäischen Parlaments für die CSU,
stellvertretender Vorsitzender der EVP-Fraktion

Kerstin WESTPHAL
Mitglied des Europäischen Parlaments für die SPD

Moderation:
Alexander KAIN
stellv. Chefredakteur der Passauer Neuen Presse

 

21.15 Uhr: Kleiner Empfang  auf Einladung der Akademie für Politische Bildung Tutzing und der Europäischen Akademie Bayern e.V.

 

Wann und wo?

27. November 2013
Einlass ab 18.oo Uhr
ArberLandHalle
Arberlandweg 1
Bayerisch Eisenstein

Parkplätze stehen zur Verfügung.

Bitte nutzen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel.

Der Eintritt ist frei! Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.