Didaktik

Wie können Inhalte der politischen Bildungsarbeit vermittelt werden? WER soll von WEM WAS und WIE lernen? Didaktik bezeichnet im Allgemeinen die wissenschaftliche und praktische Beschäftigung mit dem Zusammenhang von Unterrichten und Lernen. Vorrangig beschäftigt sie sich mit den Prinzipien, Lehr- und Lernmodellen sowie Begründungsfragen von Bildungsprozessen. 

Im Rahmen der politischen Bildung bildet der Beutelsbacher Konsens eine Grundlage für die Prinzipien der Politikdidaktik. Als zentral gilt das Überwältigungsverbot, durch das Lerner vor der politischen Indoktrination durch Lehrer geschützt werden. Zentrales Bildungsziel der politikdidaktischen Arbeit ist die politische Handlungs- und Urteilsfähigkeit. 

Die Landeszentrale stellt Medien,  Lern- und Arbeitsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen  zur Verfügung und eröffnet dadurch für alle unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten zur politischen Bildung. Für Multiplikatoren politischer Bildung  liefert sie Informationen zu den vielseitigsten Themen und zeigt methodische Herangehensweisen auf. So gewinnen beispielsweise Planspiele als handlungsorientierte Methode in der schulischen und außerschulischen Bildung für die Vermittlung komplexer Zusammenhänge in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft immer mehr an Bedeutung.

Nachfolgend finden Sie die Handreichungen und Projekte der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit geordnet nach Schwerpunktthemen:

Erinnerungskultur

Dachauer Dialoge

Max Mannheimer war einer der letzten Überlebenden des Holocaust. Er hatte eine enormen Bedeutung als Zeitzeuge und Kämpfer gegen das Vergessen.

1920 in der damaligen Tschechoslowakei geboren, wurde er 1943 zusammen mit seiner Familie zunächst ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und anschließend in die Lager Auschwitz, Warschau und Dachau gebracht. Nur er und sein Bruder Edgar überlebten und wurden im April 1945 auf einem Transport von den Amerikanern befreit. Max Mannheimer verstarb am 23. September 2016 in München.

Die folgenden fünf Video-Clips zeigen Max Mannheimer im Gespräch mit Schwester Elija Boßner, einer Karmelitin im Kloster Karmel Heilig Blut in Dachau. Hier war sie mit der Öffentlichkeitsarbeit des Ordens betraut und kam in Kontakt mit Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau, deren Geschichte sie in Interviews und Bildern dokumentierte. So entstand auch der Kontakt zu Max Mannheimer, mit dem sie eine innige Freundschaft verband.

Trauma

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Vorurteil

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Toleranz

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Einsicht

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Botschaft

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Demokratieerziehung

Europa

Integration

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12. Juni 2018 Nürnberg Lehrerfortbildung: Aktive Medienarbeit zum Thema „Menschenrechte, Flucht und Ankommen“

Medienpädagogisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen mit Migrations- und Fluchterfahrung

27. Juni 2018 Augsburg Lehrerfortbildung: Borders & Beyond im Grandhotel Cosmopolis

Die Landeszentrale und das Grandhotel Cosmopolis laden Sie zu einer Arbeitsreise zum Thema Interkulturalität ein

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
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