9.11.2018 München | Präsentation und Gespräch „Gehetzt, beraubt, getreten“ – Deutschland November 1938

Am Abend des 9. November 1938 hielt Joseph Goebbels bei einer NSDAPVersammlung im Alten Rathaus eine Hetzrede, die zum Auftakt landesweiter Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung wurde.

Anlässlich des 80. Jahrestags des Novemberpogroms haben wir Jugendparlamentarier aus allen Teilen Bayerns eingeladen, sich über diese Nacht Gedanken zu machen. Eine Nacht, in der in ganz Deutschland Synagogen brannten, jüdisches Eigentum zerstört oder beschlagnahmt wurde und in deren Folge 30.000 Menschen in Konzentrationslager deportiert und 400 Menschen in den Selbstmord getrieben wurden. Im Rahmen dieses staatlich organisierten Pogroms gegen die jüdische Bevölkerung wurden aus Nachbarn Hetzer, Zuschauer, Profiteure und Täter.

Warum haben so viele zugesehen und mitgemacht, anstatt sich der Gewalt entgegenzustellen? Welche Rolle spielte dabei die antisemitische Hetze der Nationalsozialisten? Wie funktioniert Hasspropaganda und wie wirken sich diese Mechanismen heute aus? Diesen Fragen sind die jungen Leute vor Ort in Workshops nachgegangen.

In einer öffentlichen Abendveranstaltung werden sie ihre Gedanken und Ergebnisse präsentieren und diskutieren.

Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München am

                                                9. November 2018 um 19.00 Uhr in das

                               Auditorium des NS-Dokumentationszentrums München ein.

Der Eintritt ist frei.

Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
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