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Einsichten und Perspektiven Themenheft 1 I 2020

Autorinnen und Autoren sowie Künstlerinnen dieses Heftes

Neben Interviews mit bzw. Essays von Personen, die selbst Erfahrungen mit Antisemitismus gemacht haben

oder sich in ihrer Funktion mit antisemitischen Ressentiments und Straftaten beschäftigen, beinhaltet das

Heft fundierte Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern:

Prof. Dr. Yehuda Bauer

ist Historiker und war lange wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Yad

Vashem. Er war Mitbegründer der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und über viele

Jahre deren Akademischer Berater.

Prof. Dr. Samuel Salzborn

ist Politikwissenschaftler und lehrt am Institut für Politikwissenschaft der

Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit August 2020 ist er Antisemitismusbeauftragter des Landes Berlin.

Prof. Dr. Dr. h.c. Monika Schwarz-Friesel

ist Antisemitismusforscherin an der TU Berlin, wo sie seit

2010 das Fachgebiet Kognitive Medienlinguistik leitet. Als Expertin für aktuellen Antisemitismus berät sie

zahlreiche Institutionen im In- und Ausland, seit 2018 auch die Aktion „stopantisemitismus“ der ZEIT-

Stiftung.

Dr. Robert Sigel

ist Historiker und Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des Beauftragten der Bayerischen Staats-

regierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe. Er

ist Mitglied im Arbeitskreis Antisemitismus der KMK und des Zentralrats der Juden in Deutschland.

Dr. Juliane Wetzel

ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismus-

forschung der TU Berlin. Sie war Mitglied des ersten und zweiten Unabhängigen Expertenkreises Antise-

mitismus des Deutschen Bundestages und ist Mitglied der deutschen Delegation der International Holo-

caust Remembrance Alliance (IHRA).

Die wissenschaftlichen Texte werden durch fotografierte Kunstwerke ergänzt. Da sich der Antisemitismus

seit seinen Anfängen Stereotype von Jüdinnen und Juden bedient, wird in diesem Heft bewusst – sei es

auch zu wissenschaftlichen Zwecken – auf diese Bilder verzichtet. Stattdessen wird Bildern und Objekten

Raum gegeben, die der Leserin und dem Leser die Möglichkeit für individuelle Assoziationen bieten.

Marion Kahnemann

ist Bildhauerin und arbeitet als Künstlerin in Dresden. Dort installierte sie drei

Denk-Orte gegen Antisemitismus und Ausgrenzung. Ihre Skulpturen, für die sie Fundstücke verwendet,

sollen zur freien Interpretation anregen und gleichzeitig den Fokus auf das Staunen hinter den Alltags-

dingen legen. Zentral für die Kunst Marion Kahnemanns ist außerdem die Integration jüdischer Texte,

wodurch sie ihren eigenen Platz in der Traditionskette sucht.

Anat Manor

arbeitet als Bildende Künstlerin zwischen Deutschland und Israel. Sie studierte Bildende

Künste am Avni Institut in Tel Aviv und an der Universität der Künste in Berlin. Ihrer Arbeitsweise schreibt

sie die Charakteristika Parallelität und Dualität zu, die sich in ihren Werken beispielsweise in der Polarität

von Geistlichem und Weltlichem oder Vergangenheit und Gegenwart finden lassen. Diese duale Arbeits-

weise beinhaltet einerseits die Beschäftigung mit einem konkreten Thema und andererseits das Warten auf

eine intuitive Gewissheit, bis sich eine Synchronizität der Dinge einstellt.