München
Juniorwahl 2018
Demokratie leben und erleben

Wahl der Superlative: So viele Teilnehmer wie noch nie haben sich an der Juniorwahl 2018 in Bayern beteiligt. Das zeigt der jetzt präsentierte Abschlussbericht.

Gruppenfoto mit den Schülerinnen und Schülern des Maria-Theresia-Gymnasiums München im Plenarsaal © Bildarchiv Bayerischer Landtag

„Demokratie muss gelernt werden. Und zwar von jeder Generation aufs Neue“ – das unterstrich Landtagspräsidentin Ilse Aigner, die zusammen mit Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Rupert Grübl, Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, den Abschlussbericht zur „Juniorwahl 2018“ im Maximilianeum entgegengenommen hat. Bei dem Projekt im Vorfeld zur Landtagswahl 2018 hatten bayernweit rund 120.000 Schülerinnen und Schüler anhand einer Wahlsimulation die Grundsätze und Abläufe demokratischer Wahlen kennengelernt. Sie legten Wählerverzeichnisse an, richteten Wahllokale ein und bildeten Wahlvorstände. In der Woche vor der Landtagswahl gaben sie dann ihre Stimme ab.

Von einer „Wahl der Superlative“, sprach Projektleiter Gerald Wolff von Kumulus e.V. – ein Verein, der seit 1999 Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler bundesweit dabei unterstützt, im Vorfeld von Landtags-, Bundestags- und Europawahlen eine realitätsgetreue Wahlsimulation an ihrer Schule zu organisieren und durchzuführen. Es geht dabei vor allem um das Üben, Erleben und Verstehen von Demokratie. Dem eigentlichen Wahlakt geht eine Behandlung des Themenkomplexes im Unterricht mit speziellen Unterrichtsmaterialien voraus. „Noch nie gab es bei einer Juniorwahl so viele Teilnehmer wie bei dieser Juniorwahl in Bayern“, bilanzierte er und verwies auf bayernweit 637 Schulen, die mitgemacht hatten. Auch bei der Wahlbeteiligung in Höhe von fast 86 Prozent und einer Rücklaufquote bei den Evaluationsbögen in Höhe von 79 Prozent habe Bayern im bundesweiten Vergleich eine absolute Spitzenposition belegt. Dies, so Gerald Wolff, unterstreiche die Ernsthaftigkeit und die Disziplin, mit der sich Jugendliche in Bayern mit den demokratischen Abläufen zur Wahl auseinandergesetzt hätten.

Projektleiter Gerald Wolff präsentierte Direktor Rupert Grübl, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und Landtagspräsidentin Ilse Aigner (v. links) den Abschlussbericht © Bildarchiv Bayerischer Landtag

„Demokratie erleben und leben, sich dafür zu begeistern – darum gehe es bei dem Projekt „Juniorwahl“, erläuterte Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo. Den anwesenden Schülerinnen und Schülern des Maria-Theresia-Gymnasiums München, die im Rahmen ihres Wahlkurses „Politik wagen!“ an dem Projekt teilgenommen hatten, rief er zu, Verantwortung in Staat und Gesellschaft zu übernehmen: „Das ist Euer Land. Ihr seid aufgerufen, die Zukunft dieses Landes mit zu gestalten.“ Mit Blick auf die hohe Beteiligungsquote zollte er den Jugendlichen großen Respekt.

„Macht weiter so“, appellierte auch Rupert Grübl, Direktor der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Die Juniorwahl sei ein fantastisches Instrument, Demokratie zu üben, denn – das habe die deutsche Geschichte gelehrt – Demokratie und Freiheit seien keine Selbstverständlichkeit. 

Die Juniorwahl 2018 zur Landtagswahl in Bayern stand unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Bayerischen Landtags und dem Bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus.

„Nach der Wahl ist vor der Wahl“: Auch im Vorfeld zur Europawahl am 26. Mai 2019 wird es in Bayern wieder eine Juniorwahl geben.

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