Der Report der Magd

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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Informationen rund um unsere Publikation „Der Report der Magd“ zur Verfügung stellen.

In der Graphic Novel zum Roman-Klassiker der kanadischen Schriftstellerin Margaret Atwood kommen klassische Aspekte der politischen Bildungsarbeit – künstlerisch umgesetzt von Renée Nault – zum Ausdruck: Diktatur versus Demokratie, die Folgen von Grundrechtseinschränkungen, von brutaler und sexualisierter Gewalt sowie der Unterdrückung von Frauen.

Politische Bildungsarbeit möchte demokratische Werte in allen Bevölkerungsschichten vermitteln und fördern. Dieses Ziel kann sie auf verschiedenen Wegen erreichen, zu denen auch die Bereitstellung von Publikationen zu historischen und aktuellen gesellschaftlich-politischen Themen gehören. Graphic Novels bieten dabei einen besonderen, bildlich-künstlerischen Ansatz.

Die Streaming-Serie „Handmaid’s Tale“, die auf dem Roman beruht, startet in den nächsten Monaten in die vierte Staffel und erfreut sich großer Beliebtheit. Die auf dem Roman basierende Kleidung der „Mägde“ in der Serie, rote Umhänge und weiße Hauben, wird mittlerweile weltweit bei Protesten vor allem gegen die Beschneidung von Frauenrechten immer wieder getragen. Sie entwickelt sich geradezu zu einem Symbol feministischer Forderungen und zeigt die Wirkung, die von der literarischen Vorlage auf die politische Kultur ausstrahlt.

In der Verfilmung, im Roman und in der Graphic Novel finden sich schwer aushaltbare Szenen von Folterungen, Hinrichtungen und Vergewaltigungen. Gewalt, besonders auch in sexualisierter Form, betrifft unzählige Menschen - häufig Frauen - nicht nur in diktatorischen Staaten. Besonders in Zeiten einer Pandemie steigt die Gefahr, (häuslicher) Gewalt ausgesetzt zu sein bedrohlich an.

Deshalb sieht sich die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in der Pflicht, dieses Thema offensiv zu behandeln und in den öffentlichen Diskurs zu stellen.

Nachfolgend finden Sie Hintergrundinformationen zum Roman und zur Thematik sowie Material für einen möglichen Einsatz im Unterricht. Sollten Sie selber von (sexualisierter) Gewalt betroffen sein oder jemanden kennen, der davon betroffen ist, und Hilfe suchen, finden Sie zudem eine Liste mit Kontaktdaten von Beratungsstellen.

Gerne treten wir mit Ihnen in den Dialog über die Thematik und/oder die Graphic Novel. Schreiben Sie uns dazu eine Nachricht an landeszentrale@blz.bayern.de

Materialien

Hilfe und Beratungsangebote

Sollten Sie selber von (sexualisierter) Gewalt betroffen sein oder jemanden kennen, der davon betroffen ist, und Hilfe suchen, finden Sie nachfolgend die Kontaktdaten von Beratungsstellen.

Frauenhäuser

Frauenhäuser bieten Frauen, die von physischer und/oder psychischer Gewalt betroffen sind und ihren Kindern eine geschützte Unterkunft. Die Adressen der Frauenhäuser werden nicht bekannt gemacht. Der erste Kontakt erfolgt telefonisch. Sie erhalten dort neben einer geschützten Unterkunft Beratung und Hilfe bei der Gestaltung Ihres Alltags.

Frauenhäuser in Ihrer Nähe finden Sie auf https://www.frauenhauskoordinierung.de/hilfe-bei-gewalt/frauenhaussuche/

Riposo und Adami: Wohnungen für gewaltbetroffene Männer

Männer, die von Gewalt betroffen sind und eine Unterkunft für sich und Ihre Kinder benötigen, können sich an Riposo in Nürnberg oder Adami in Augsburg wenden.

Riposo: https://www.caritas-nuernberg.de/ich-suche-hilfe/hilfe-fuer-menschen-in-besonderen-lagen/riposo.html

Adami: http://www.skm-augsburg.de/?Fachbereiche___ADAMI_-_Wohnung_fuer_von_haeuslicher_und%2Foder_sexualisierter_Gewalt_betroffener_Maenner

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen ist täglich rund um die Uhr kostenfrei erreichbar: Es bietet Betroffenen die Möglichkeit, sich anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen. Qualifizierte Beraterinnen stehen den Hilfesuchenden vertraulich zur Seite und vermitteln sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort, etwa an eine Frauenberatungsstelle oder ein Frauenhaus in der Nähe.

Sie erreichen das Hilfetelefon unter 08000 116 016 oder online unter www.hilfetelefon.de.

Hilfetelefon Gewalt an Männern

Das Hilfetelefon für Männer bietet von Montag bis Donnerstag von 9 bis 13 Uhr und von 16 bis 20 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr Beratung und Hilfe für Jungen und Männer, die in irgendeiner Form Gewalt erlebt haben.

Sie erreichen das Hilfetelefon unter 0800-1239900 oder per Mail an beratung@maennerhilfetelefon.de.

Münchner Notfallgewaltambulanz

Bei der Münchner Notfallambulanz können sich Opfer häuslicher Gewalt beraten und untersuchen lassen. Die Ärzt*innen können Verletzungen auch dokumentieren.

Sie erreichen die Notfallambulanz von Montag bis Freitag rund um die Uhr unter +49 (0) 89 / 2180 - 73011 oder Sie schreiben eine E-Mail an gewaltopferambulanz@med.uni-muenchen.de.

Münchner Informationszentrum für Männer

Das Münchner Informationszentrum für Männer bietet Hilfe und Beratung an, um Männer in Ihrem Wunsch nach gewaltfreiem Handeln und einer gleichberechtigten Partnerschaft zu unterstützen.

Das gesamte Angebot des MIM finden Sie unter https://www.maennerzentrum.de/verein/

Notrufe

In ganz Bayern wurden Beratungsstellen eingerichtet. Mädchen und Frauen, die sexualisierte Gewalt oder andere Misshandlungen erlebt haben, können sich an sie wenden. Manche der Stellen beraten auch Jungen und Männer. Die Mitarbeiter*innen beraten Sie und begleiten Sie bei allen weiteren Schritten, zum Beispiel zum Arzt oder bei Gerichtsterminen.

Beratungsstellen in Ihrer Nähe finden Sie unter https://www.stmas.bayern.de/gewaltschutz/beratung/index.php#sec2.

Weisser Ring

Wenn Sie von einer Straftat betroffen sind, können Sie sich an den Weissen Ring wenden. Die Organisation hat in ganz Deutschland ehrenamtliche Helfer, die sich um Sie kümmern, zu Terminen begleiten oder Sie finanziell unterstützen.

Sie erreichen den Weissen Ring telefonisch unter 116 006 oder online unter https://weisser-ring.de/hilfe-fuer-opfer/onlineberatung.

Hilfe für Kinder und Jugendliche: Nummer gegen Kummer und Youth-Life-Line

Egal was Dich gerade bedrückt: Erzähl es anderen Jugendlichen am Kinder- und Jugendtelefon. Von Montag bis Samstag erreichst Du hier kostenlos und anonym von 14 bis 20 Uhr Berater*innen zwischen 16 und 20 Jahren.

Ruf einfach an unter 116 111 oder lass Dich online beraten unter https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendtelefon.html.

Onlineberatung bei Krisen und Selbstmordgedanken bietet auch die Youth-Life-Line unter https://onlineberatung.aygonet.de/youth-life-line/index.php.

Beratung für lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und/oder inter* Menschen

Das Schwule Kommunikations- und Kulturzentrum München e.V. (SUB e. V.) bietet Beratung via Telefon oder online für LGBTI* Personen, die von Gewalt betroffen sind.

Hotline und Live-Chat sind montags von 10 bis 13 Uhr, dienstags von 9-12 Uhr und freitags von 9-12 Uhr erreichbar.

Sie erreichen das SUB unter 089/856346427 oder im Live-Chat: https://www.subonline.org/beratung/strong/

 

Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
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Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

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