Augsburg
Borders & Beyond
Eine Reise durchs Grandhotel Cosmopolis

Begegnungsraum: Das Grandhotel Cosmopolis in Augsburg ist ein Gesamtkunstwerk, das Raum für spannende Begegnungen schafft. Im Rahmen einer Lehrerfortbildung und einer Schülerveranstaltung konnten Schüler und Lehrkräfte diesen kosmopolitischen Ort erkunden.

Die Lobby des Grandhotels Cosmopolis

Betritt man die Lobby, so ist es als überschreite man bereits eine Grenze und befinde sich in einer anderen Welt. Die Möbel sind bunt zusammengewürfelt. Unter den Gästen findet man ältere Nachbarinnen, die hier jeden Vormittag ihren Kaffee trinken, angeregt im Gespräch mit Bewohnern der Gemeinschaftsunterkunft. An der Wand hängen Uhren, die die Uhrzeiten in Crosny, Asmara, Kabul, Damaskus und Bagdad anzeigen. Und dennoch wirkt alles insgesamt eher entschleunigt. Man fühlt sich sofort willkommen.

Diesen Eindruck hatten auch die Teilnehmer der zwei Veranstaltungen, die die Landeszentrale in Kooperation mit dem Grandhotel Cosmopolis organisiert hatte. Gemeinsam luden wir Lehrkräfte aus Oberbayern und Schwaben zu einer Arbeitsreise ein. Im Rahmen der Lehrerfortbildung beschäftigten sich die Lehrerinnen und Lehrer anhand von Übungen, Reflexionen und Methoden mit Interkulturalität im schulischen Alltag.

Alle teilnehmenden Lehrkräfte hatten im Anschluss die Möglichkeit, sich mit einer Klasse für die zwei Wochen später stattfindende Schülerveranstaltung zu bewerben. Das Rennen machte schließlich das Städtische Luise-Schroeder-Gymnasium München.

Grenzen überwindende Zeichnungen

Der erste Teil des Tages war bei beiden Veranstaltungen dem Kennenlernen des Grandhotels Cosmopolis, seiner Bewohner und der Teilnehmer gewidmet. Auf jedem Stockwerk gab es etwas anderes zu entdecken und erleben: die Geschichte des Grandhotels, die eigene Herkunft, das Ausmaß der weltweiten Fluchtbewegung, das Schicksal eines geflüchteten Musikers aus Afghanistan. Im Seminarraum im obersten Stockwerk angelangt, wurde das Thema Diversität kulinarisch und künstlerisch betrachtet.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen - beim Schülerworkshop gab es afghanische Spezialitäten, gewürzt mit interkulturellen Geburtstagsständchen - wurden die Teilnehmer in zwei Workshops mit auf die Reise genommen. Zum einen in die rhytmische Welt afghanischer Trommler und zum anderen auf den Weg eines Flüchtlings.

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