Deutsch-französischer Schülergeschichtswettbewerb
Jetzt beim Wettbewerb EUSTORY mitmachen!

Friedensbemühungen nach dem Ersten Weltkrieg: Zu diesem Thema können Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse Beiträge einreichen.

Deutsche und französische Lehrer waren im Schuljahr 2017/2018 gebeten worden, „Erinnerungsarbeit“ zu Friedensangeboten vor und während des Krieges zu leisten. Zum Ende des Gedenkzyklus „Hundert Jahre Erster Weltkrieg“ im Jahr 2018/2019 bitten wir sie, mit ihren Schülern der Frage der Friedensbemühungen nach dem Krieg nachzugehen.

Mit dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 und dem Beginn der Pariser Friedenskonferenz am 18. Januar 1919 rückt die Frage des Friedens nach dem Krieg in den Mittelpunkt der Überlegungen der europäischen Gesellschaften. Der Erste Weltkrieg bringt den Völkerbund hervor und zweifelsohne die Hoffnung auf eine Neuordnung Europas, die sich auf einen engeren Zusammenschluss der Regierungen und der Völker stützt. Dennoch ist die Zeit nach 1918 und der Beginn der 20er Jahre von der Fortsetzung des Krieges geprägt, insbesondere in Mittel- und Osteuropa. Während die Siegermächte über Grenzen und eine verbindliche Beilegung des Ersten Weltkriegs diskutieren, entstehen in diesen Teilen Europas Revolutionen, nationalistische Spannungen und Bürgerkriege.

Die deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler sollen im Schuljahr 2018/19 über die Geschichte des Aufbaus und der Festigung des Friedens zwischen den ehemals verfeindeten Nationen nachdenken. Sie sollen sich anhand zeitgenössischer Quellen mit dem Konflikt und der Nachkriegszeit auseinandersetzen und sich zugleich Gedanken über die Frage des Friedens im heutigen Europa machen. Die Überlegungen sollten sich auf lokale Quellen stützen: z.B. Presseartikel, Denkmäler und andere Spuren, die der Krieg in Gemeinden und Landkreisen hinterlassen hat.

Besonders willkommen sind Arbeiten, die im deutsch-französischen Tandem angefertigt und mit kommentierten Dokumenten aus Archiven veranschaulicht werden.

Einsendeschluss ist der 25. März 2019. Die Beiträge müssen online auf der Internetseite www.eustory.fr hochgeladen werden.

Wettbewerbsregeln

Wer kann teilnehmen?

Der Schülergeschichtswettbewerb ist ein deutsch-französischer Wettbewerb. Deutsche Schülerinnen und Schüler können ab der 8. Klasse bis zum Abitur teilnehmen, französische Schülerinnen und Schüler ab der 4ème des Collège bis zum Baccalauréat im Lycée général oder Lycée professionnel.

Wie kann man sich anmelden?

Ab Oktober 2018 über folgende Internetseite: www.eustory.fr

Wie können die Beiträge erstellt werden?

Beiträge können in Einzelarbeit, als Gruppenarbeit oder als Arbeit einer gesamten Klasse erstellt werden. Dabei können die einzelnen Schülerinnen und Schüler sowie Gruppen von einer/m Tutor/in unterstützt werden, wobei es sich durchaus um ihre/n Lehrer/in handeln kann. Besonders willkommen sind Beiträge, die von einem deutsch-französischen Tandem angefertigt werden (ein/e deutsche/r und ein/e französische/r Schüler/in, oder eine deutsche und eine französische Gruppe, oder aber eine deutsche und eine französische Klasse, die zusammenarbeiten).*

Trotzdem sind auch Beiträge möglich, die nur von deutschen (oder nur von französischen) Schülerinnen und Schülern erstellt werden (in Einzelarbeit, Gruppenarbeit, oder als Arbeit einer Klasse). Bei diesen Beiträgen soll ein Teil einen Bezug zur französischen und/oder europäischen Geschichte aufweisen (z.B. durch die Wahl von französischen oder europäischen Quellen).

Selbstverständlich dürfen Geschichtslehrer/innen mit Sprachlehrer/innen, Kunstlehrer/innen, Musiklehrer/innen, usw. zusammenarbeiten. Die Beiträge sollen im Schuljahr 2018/19 angefertigt und nicht schon anderweitig eingereicht sein.

*NB: Begegnungen von deutschen und französischen Partnerklassen im Rahmen des EUSTORY-France Geschichtswettbewerbs werden vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) prioritär gefördert. Es gelten die entsprechenden Richtlinien zur Förderung.

Welches Medium?

Die Wahl des Mediums für den Beitrag ist den Teilnehmenden überlassen (z.B. Buch, Text, Collage, Audiodatei, Film, Blog, usw.). Solange die Beiträge inhaltlich das historische Thema ausreichend reflektieren, sind kreative Ansätze durchaus willkommen. Beiträge, die keinen Bezug zur Themenstellung erkennen lassen, werden als Themaverfehlung betrachtet und von der Jury nicht berücksichtigt.

Wenn (direkte oder indirekte) Zitate verwendet werden, müssen die Quellen unbedingt angegeben werden!

Welcher Umfang?

Schriftliche Einzelbeiträge können einen Umfang von maximal 15 Seiten haben, schriftliche Gruppenbeiträge einen maximalen Umfang von 25 Seiten. Filme und Audiodateien dürfen maximal 15 Minuten lang sein.

Welches Format?

Audiodateien: mp3; Videos: mp4; schriftliche Beiträge: PDF. Für den Wettbewerb erstellte dreidimensionale Objekte wie Skulpturen, Collagen, Spiele, etc. sollen fotografiert und zunächst nur als Bilddokumentation eingereicht werden. Die Originalobjekte bitte bereithalten, eine Einsendung dieser erfolgt gegebenenfalls nach Aufforderung durch die Jury.

Welche Sprache?

Ein Beitrag kann entweder komplett in deutscher (bzw. französischer) Sprache verfasst werden oder auf Deutsch (bzw. Französisch) mit Passagen in der jeweils anderen Sprache.

Projekttagebuch:

Um der Jury die Gelegenheit zu geben, die Bedingungen und Umstände, unter denen ein Beitrag erstellt wurde, nachzuvollziehen und einen solchen Beitrag mithilfe derartiger Informationen bestmöglich bewerten zu können, muss ein Bericht abgegeben werden, der maximal 3 Seiten umfassen soll. Er kann entweder von den Schüler/innen oder von den Lehrer/innen verfasst werden.

Aus dem Bericht soll deutlich hervorgehen, wer welche Aufgaben der Projektarbeit übernommen hat, besonders hinsichtlich der Arbeitsverteilung zwischen Tutor/in und Schüler/innen. Folgende Punkte sollen angesprochen werden: die Wahl des Themas, der Verlauf und die Entwicklung des Projekts (Nachforschungen, Zeitaufwand, Teamarbeit innerhalb der Schülergruppe und eventuelle Zusammenarbeit mit Partnern, etc.), die positiven Auswirkungen und Resultate der Projektarbeit und ebenso die weniger zufriedenstellenden. Ein Beitrag ohne Projekttagebuch wird von der Jury nicht berücksichtigt.

Wie werden die Beiträge eingereicht?

Beiträge und dazugehörige Projekttagebücher müssen bis zum 25. März 2019 (vor 24 Uhr) auf der Internetseite www.eustory.fr hochgeladen werden.

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie im Flyer unter "Weitere Informationen".

Weitere Informationen

Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
Logo
Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

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