13.12.2019 Bamberg „Nein zur WAA in Wackersdorf!“ Und dann?

© Gerhard Götz

Noch heute steht die Kleinstadt Wackersdorf für den Streit um die Atomkraft in Deutschland. Gegner und Befürworter einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage führten in den 1980er Jahren erbitterte Auseinandersetzungen. In der Oberpfalz sind die Folgen bis heute zu spürbar. Denn eine Aussöhnung zwischen beiden Seiten fand nicht statt. Aber (wie) würde das überhaupt gehen? Zeitzeug*innen schilderten, wie sie die Auseinandersetzungen seinerzeit erlebt haben, und diskutierten mit Expert*innen darüber, wie sich solche Konfliktregion wieder versöhnen ließen. Denn Wackersdorf ist nicht der einzige Ort, an dem das gesellschaftliche Leben bis heute durch frühere Konflikte beeinträchtigt ist.

Die Podiumsdiskussion können Sie hier ansehen:

Einleitung in das Thema durch Dr. Janine Gaumer, Historikerin und Autorin des Buches „Wackersdorf. Atomkraft und Demokratie in der Bundesrepublik 1980–1989“ (2018)

Im Gespräch:

  • Kirsten Fricke, Bürgerinitiative Schwandorf gegen die WAA, seinerzeit aktive Schülerin und Auszubildene
  • Wolfgang Herzer, Weidener Bürgerinitiative gegen die Errichtung einer atomaren Wiederaufarbeitungsanlage und sonstiger atomarer Anlagen e.V., seinerzeit aktiver Bürger
  • Brigitte Hese, Weidener Bürgerinitiative gegen die Errichtung einer atomaren Wiederaufarbeitungsanlage und sonstiger atomarer Anlagen e.V., seinerzeit aktive Bürgerin
  • Rudolf Kraus, Regensburger Polizeipräsident a.D., seinerzeit Einheitsführer in Wackersdorf

In der Diskussion über die Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung mit:

  • Emanuel Wassermann, Mediator, TopikPro Basel
  • Prof. Dr. Christoph Weller, Friedens- und Konfliktforschung, Universität Augsburg

Moderation: Andrea Mirbeth, quer/Bayrischer Rundfunk

Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
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