25. November
Jahrestag
Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

iStock/frikota

Gewalt gegen Frauen gilt weltweit als eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen. Die Dimensionen und Formen der Gewalt sind vielfältig: sie reichen von struktureller Gewalt in Form sozialer Armut über den alltäglichen Sexismus in den Medien bis bis zu physischer Misshandlung.

1999 wurde der 25. November von der UN-Generalversammlung zum "Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen" bestimmt. Das Datum geht auf die Ermordung der Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik  zurück. Sie waren Teil des politischen Widerstands gegen den damaligen Diktator Rafael Trujillo. Nach ihrer Gefangennahme durch den militärischen Geheimdienst wurden sie monatelang gefoltert, vergewaltigt und schließlich am 25. November 1960 getötet.

Jährlich wird an diesem Gedenk- und Aktionstag mit zahlreichen Veranstaltungen daran erinnert, über Menschenrechtsverletzungen an Frauen informiert und Handlungsdefizite aufgezeigt.

Definition aus dem Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt

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