Unterrichtsmaterial: Videoclips
Max Mannheimer: Kämpfer gegen das Vergessen

Die fünf Videoclips "Dachauer Dialoge" zeigen Max Mannheimer im Gespräch mit Schwester Elija Boßler. Die fast privat anmutenden Aufnahmen geben Einblick in das Leben und die Botschaft dieses bedeutenden Zeitzeugen.

Max Mannheimer war einer der letzten Überlebenden des Holocaust. Er hatte eine enormen Bedeutung als Zeitzeuge und Kämpfer gegen das Vergessen.

1920 in der damaligen Tschechoslowakei geboren, wurde er 1943 zusammen mit seiner Familie zunächst ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und anschließend in die Lager Auschwitz, Warschau und Dachau gebracht. Nur er und sein Bruder Edgar überlebten und wurden im April 1945 auf einem Transport von den Amerikanern befreit. Max Mannheimer verstarb am 23. September 2016 in München.

Die fünf Video-Clips zeigen Max Mannheimer im Gespräch mit Schwester Elija Boßler, einer Karmelitin im Kloster Karmel Heilig Blut in Dachau. Hier war sie mit der Öffentlichkeitsarbeit des Ordens betraut und kam in Kontakt mit Überlebenden des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau, deren Geschichte sie in Interviews und Bildern dokumentierte. So entstand auch der Kontakt zu Max Mannheimer, mit dem sie eine innige Freundschaft verband.

Die Clips ermöglichen es, die Schülerinnen und Schüler auch nach dem Tod Max Mannheimers an seinen Erfahrungen und Botschaften teilhaben zu lassen.

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