5. November 2019 Nürnberg Lehrerfortbildung - Die Verbrechen des NSU

Die Verbrechen des NSU – Denkanstöße zu Aufarbeitung von und Umgang mit rechtsterroristischen Straftaten

Foto: Regina Schmeken

Die Aufarbeitung der Verbrechen des rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) beschäftigt nicht nur Politik und Medien, sondern auch Schulen und Einrichtungen politischer Bildung suchen gerade vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse nach Wegen und Mitteln, die Verbrechen des NSU und die daraus resultierenden Konsequenzen für unsere demokratische Gesellschaft zu reflektieren. Im Rahmen der Fortbildung werden Chronisten der Aufarbeitung ihre Eindrücke und Erkenntnisse teilen:

Die Journalistin Annette Ramelsberger hat den NSU-Prozess für die Süddeutsche Zeitung über 4 Jahre hinweg beobachtet und zudem den Prozess in den „NSU-Protokollen“ festgehalten. Sie wird hier von ihren Eindrücken berichten und steht zudem in einer gemeinsamen Diskussion für Fragen zur Verfügung.

Die Fotokünstlerin Regina Schmeken wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönlich durch die Ausstellung „Blutiger Boden – Die Tatorte der NSU“ führen. In ihren Bildern zeigt sie die Tatorte der NSU-Verbrechen als Orte erschreckender Normalität. Über Intention, Motivation und Herangehensweise zu dem künstlerischen Projekt erteilt sie Auskunft.

Zudem erhalten die Teilnehmer/innen der Fortbildung methodische Hinweise und Materialien an die Hand, die Möglichkeiten aufzeigen, die Thematik auch im Unterricht mit Schülerinnen und Schülern zu behandeln.

Datum: 05.11.2019
Ort: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg
Maximale Teilnehmerzahl: 30
Uhrzeit: 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Anmeldeschluss: 25.10.2019

Anmeldung entweder an  johannes.uschalt@blz.bayern.de oder auf FIBS

Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
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