Natur & Umweltschutz

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Natur & Umweltschutz

Natur & Umweltschutz

Aussterbende Tierarten, tauende Gletscher und Wetterextreme – auch Bayern ist von einer tiefgreifenden Veränderung von Natur und Umwelt erfasst. Nur durch massive Anstrengungen des Staats, der Gesellschaft sowie von uns allen können wir den natürlichen Lebensraum und die Artenvielfalt schützen und uns gegen den Klimawandel stellen.
Unsere Natur und unsere Umwelt sind unser Lebensraum. Bayern zeichnet sich auch durch seine abwechslungsreiche Landschaft aus: Alpen, Seenlandschaften oder die abwechslungsreichen Mittelgebirgslandschaften von der Rhön bis zum Nationalpark Bayerischer Wald. Sie sind nicht nur Lebensort und Rückzugsort für Menschen. Sie sind auch Heimat für eine Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Pilzen.

Erhalt der Vielfalt

Der Erhalt dieser Artenvielfalt ist eine zentrale Aufgabe. Nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern können staatliche Institutionen die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Natur ergreifen. Der große Rückhalt für diese Themen zeigte sich zum Beispiel in der enormen Resonanz auf das Volksbegehren „Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern – Rettet die Bienen“. Doch die Diskussionen zeigten auch, dass es im Themenfeld Naturschutz unterschiedliche Protagonisten gibt, deren Positionen berücksichtigt werden müssen.

Gesetzliche Vorgaben zum Umweltschutz

Wir Menschen sind gefordert, mit der Umwelt so umzugehen, dass nicht nur wir darin leben dürfen, sondern sie auch künftige Generationen nutzen können. Die Verpflichtung des Staates hierfür die gesetzlichen Weichen zu stellen, hat das Bundesverfassungsgericht im April 2021 eindrucksvoll mit seinem Urteil zum Klimaschutzgesetz dokumentiert. In Bayern hat der Gesetzgeber den Schutz der „natürlichen Lebensgrundlagen“ (Art. 3 Bayerische Verfassung) sowie die biologische Vielfalt in der Verfassung als Ziel verankert (Art. 141 der Bayerischen Verfassung). Und bereits 1970 wurde richtete Bayern als erstes Land der Bundesrepublik ein Ministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen ein.

Klimawandel zwingt zum Handeln

Der Schutz der Umwelt und der Natur ist engstens mit dem Schutz des Klimas verbunden. Seine Gefährdung ist spätestens mit der Weltklimakonferenz von Paris für jeden greifbar geworden: Extreme Trockenperioden und Starkregenphasen, Tornados und Überschwemmungen nehmen auch in Mitteleuropa zu. Im Dezember 2015 haben in Paris fast 200 Staaten ein Klimaabkommen geschlossen, um die Zukunft der Erde und entsprechende Lebensbedingungen für die Menschen weltweit sicherzustellen. Bayern beabsichtigt, bis 2040 klimaneutral zu werden. Über die Notwendigkeit zu handeln besteht also Einigkeit. Doch was ist zu tun?

Bildung schafft Bewusstsein für Natur- und Klimaschutz

Die Landeszentrale zeigt mit ihren Projekten Handlungsfelder und Konfliktlinien auf und schafft ein Bewusstsein für die aktuelle Situation. Mit Veranstaltungen fördern wir den Dialog zwischen den verschiedenen Interessensgruppen und geben Anregungen wie Staat, Gesellschaft und jeder einzelne von uns zum Schutz von Natur, Umwelt und Klima beitragen kann.
 

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